Gynäkomastie

 Behandlung der Gynäkomastie in der Schlosspraxis BrühlBrust eines Mannes

OP Dauerca. 1 bis 2 Std.
NarkoseVollnarkose
Aufenthalt1 Übernachtung
NachbehandlungWundheilung ca. 2 Wochen, 4 Wochen Kompressionsmieder, Sport nach 4-6 Wochen

Was ist eine Gynäkomastie?

Schlüsselwörter / Synonyme: Männerbrust, Brustbildung beim Mann

Der anatomische Körperaufbau von Männern und Frauen ist grundsätzlich nicht so verschieden wie man es anhand des äußeren Erscheinungsbildes annehmen könnte. Etwa die Hälfte der Männer verfügen auch über Brustdrüsengewebe. Als Gynäkomastie bezeichnen wir ein weibliches Brustwachstum beim Mann.

Anhand ihrer Ursache wird die physiologische von der pathologischen (krankhaften) Gynäkomastie unterschieden. Die physiologische Gynäkomastie tritt z.B. im Säuglingsalter,  der Pubertät und im fortgeschrittenen Alter auf. Ursache ist eine Veränderung des hormonellen Gleichgewichtes zwischen männlichen und weiblichen Sexualhormonen.

Auch bei Adipositas (starkem Übergewicht) bildet sich häufig eine Gynäkomastie. In diesem Fall sprechen wir jedoch von einer unechten Gynäkomastie (Pseudogynäkomastie) da nur das Fettgewebe vermehrt ist und kein Drüsenkörper vorliegt.

Eine echte Gynäkomastie kann durch zahlreiche Einflüsse von außen (z.B. Medikamente) oder von innen (z.B. hormonelle Veränderungen, gutartige und bösartige Tumore) entstehen. Bei folgenden Medikamenten ist ein Zusammenhang mit der Gynäkomastie nachgewiesen:

  • Magenschutztabletten (z.B. Omeprazol)
  • Entwässerungsmittel (z.B. Spironolakton)
  • Anabolika (Von Bodybuildern auch Gyno genannt)
  • Finasterid (Prostatamittel und Haarwuchsmittel)
  • Alkohol und Drogenkonsum (vor allem Marihuana)

 

Einfluss der Hormone auf die Gynäkomastie

Häufig ist ein Ungleichgewicht der männlichen und weiblichen Sexualhormone verantwortlich für die Entstehung einer Gynäkomastie. Sowohl ein Überschuss des weiblichen Hormones Östrogenen wie auch ein Mangel des männlichen Hormones Testosteron kann zu den beschriebenen Veränderungen führen.

 

Beschwerden

Bei einer Pseudogynäkomastie leiden die Betroffenen meist an der kosmetischen Beeinträchtigung durch die veränderte Brustform. Schmerzen sind hier nur selten vorhanden. Bei einer echten Gynäkomastie lassen sich derbe Drüsenstränge tasten. Das Drüsengewebe kann vom Fettgewebe leicht unterschieden werden. Neben den rein kosmetischen Veränderungen beklagen die Betroffenen häufig auch Schmerzen oder Druckgefühl in der Brust.

Eine Besonderheit ist Brustkrebs bei Männern der nicht als die eigentliche Gynäkomastie fehlgedeutet werden darf. Es können ähnliche Veränderungen, wie beim Brustkrebs der Frau auftreten. Die Symptome treten in der Regel einseitig auf:

  • Blutungen aus der Brustwarze
  • sehr derber tastbarer Knoten
  • Verziehungen, Einziehungen der Haut
  • Orangenartige Veränderung der Haut werden in fortgeschrittenen Stadien beobachtet.
  • Entzündung
  • Gewebsdefekte finden sich in sehr fortgeschrittenen Stadien.
  • Schwellungen in der Achselhöhle können Zeichen einer Lymphknotenbesiedlung sein.

Nach der Operation wird eine spezielle Kompressionskleidung angelegt, die Sie für etwa 4-6 Wochen Tag und Nacht tragen sollten. Natürlich dürfen Sie diese zum Duschen vorübergehend ausziehen. Nach der Operation ist es wichtig, dass Sie sich in Form von kleinen Spaziergängen in Bewegung halten. Die Schwellung der behandelten Gebiete wird nach einigen Wochen abklingen.

Das endgültige Ergebnis ist nach ca. 4 bis 6 Monaten zu erwarten, da bis zu diesem Zeitpunkt noch Reparaturprozesse und Straffungseffekte stattfinden.

Bitte fragen Sie mich nach allem, was Ihnen wichtig erscheint.
Weitere Informationen rund um das Thema Gynäkomastie finden Sie auch auf der Homepage der Schlosspraxis Brühl!

 

Für ein ausführliches Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte einen Termin unter:

Schlosspraxis Brühl
Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Mühlenstraße 25
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